AUSSTELLUNGEN


"Schwester mit schönen Ohren"

2023, 100 x 70cm

"Am Anfang war Nackt" - Detail

2018, Acryl auf Leinwand, 250 x 640 cm



 

 

2. Juni bis 7. Juli

 

Ana Laibach

„Am Anfang war Nackt“

 

Verschiedene Techniken/Performance

 

Galerie des Wetzlarer Kunstvereins, „Altes Rathaus“,
Hauser Gasse 17, 35578 Wetzlar

 

Vernissage: Sonntag, 2. Juni, 15.00 Uhr

 

Öffnungszeiten: Sa. 11.00-15.00 Uhr, So. 14.00-17.00 Uhr

 

 

Wer die ganz eigene Welt der Mannheimer Künstlerin Ana Laibach betritt, wird hineingezogen in ihr einzigartiges Geschichtenuniversum.

 

Mühelos bewegt sie sich zwischen den Gattungen oder kombiniert sie mit großer Selbstsicherheit und schafft es, jeder Technik ihre Handschrift aufzusetzen. Dazu zählt besonders ihre einzigartige Bildsprache.

 

Sie ist eine unermüdliche Schöpferin schräger und tiefgründiger Titel, zum Beispiel „Schießen lernen – Freunde treffen“ oder „Komm lass uns Krieg machen, aber nur kitzeln“. (Michaela Frieß)

 

Foto: Patric von Ahnen

Ana Laibach, 1966 in Braunschweig geboren, studierte freie Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe, war Meisterschülerin von Max Kaminski. Seit 2017 arbeitet sie mit der „Spelunkenbande“, eine 30-köpfige Stofftiergang, zusammen an ihren Radiotagebüchern. Als Gastkünstlerin war an der staatlichen Majolika Karlsruhe und von 2018 bis 2020 als künstlerische Mitarbeiterin an der Universität Landau-Koblenz tätig. Seit 2020 ist sie die künstlerische Leiterin der Sommerakademie Marburg. Neben Stipendien, Preisen und Debütantenförderung durch die Landesregierung Baden-Württemberg erhielt sie 2018 den Kunstpreis der Stadt Mannheim und 2022 das Dr. Dormagen-Guffanti-Stipendium der Stadt Köln.

 

Homepage: www.ana-laibach.de



 

 

Lange Nacht + Ateliergarten zum Jubiläum

 

 

7. Juni, 18 Uhr:

Lange Nacht der Galerien + Eröffnung der Jahresausstellung des WKV zum Thema "Wasser" in der Stadtgalerie, Bahnhofstraße.

 

8. Juni, 10 bis 17 Uhr:

Ateliergarten in der Colchester-Anlage, Kunstfest zum 60. Geburtstag des WKV. Im Mittelpunkt steht, parallel zur Ausstellung „Am Anfang war Nackt“ von Ana Laibach, um 15 Uhr ihre Kunstaktion „Wer ist Terrorist, wer Held“.




28. April bis 26. Mai 2024

 

Georg Baselitz Druckgrafik

 

Vernissage: Sonntag, 28. April, 15.00 Uhr

 

Galerie des Wetzlarer Kunstvereins, „Altes Rathaus“, Hauser Gasse 17, 35578 Wetzlar

 

Öffnungszeiten: Sa. 11.00-15.00 Uhr, So. 14.00-17.00 Uhr

Er zählt zu den großen zeitgenössischen Künstlern:

Georg Baselitz. Am 23. Januar 1938 als Hans-Georg Kern in Deutschbaselitz geboren, studierte er ab 1956 Malerei an der Hochschule für bildende Künste in Berlin-Weißensee, wird aber nach zwei Semestern wegen „gesellschaftlicher Unreife“ verwiesen.

 

1957 wechselte er an die Hochschule der bildenden Künste in West-Berlin, kommt in Kontakt mit Informel, Tachismus, Abstraktem Expressionismus, Konzeptkunst.

 

1958 zieht Baselitz ganz nach West-Berlin und nennt sich seit 1961 nach seiner Heimatstadt: Baselitz. Er entwickelte seine nonkonformistische Darstellungsweise, mit der er als Enfant terrible bekannt wurde.

 

Erstes Aufsehen erregte er 1963 mit dem Bild eines onanierenden Mannes. Sein Werk unterliegt verschiedensten Einflüssen. Manieristische Druckgrafiken und afrikanische Skulpturen werden ebenso genannt wie der deutsche Expressionismus sowie Zerstörung und Leid im Zweiten Weltkrieg. Baselitz sagte dazu:

 

„Ich bin in eine zerstörte Ordnung hineingeboren worden, in eine zerstörte Landschaft, in ein zerstörtes Volk, in eine zerstörte Gesellschaft. Und ich wollte keine neue Ordnung einführen. Ich hatte mehr als genug sogenannte Ordnungen gesehen. Ich war gezwungen, alles infrage zu stellen, musste erneut ‚naiv‘ sein, neu anfangen.“

 


Seine Bilder sollen Ordnungen und Konventionen der Wahrnehmung stören. Seit 1969 stellt er seine Motive auf den Kopf, was den Charakter der Gemälde und Grafiken komplett verändert, ihm zum Durchbruch verhalf und die Sehgewohnheiten ins Wanken bringt. Dieser „Kopfstand“ macht ihn und seine Kunst einzigartig.

 

 

Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit der Korff-Stiftung.


24. März - 21. April 2024

 

Bärbel Ringenberg, Claudia Hartmann & Neda Habibi

 

„Alles, was lebt“, verschiedene Techniken

Vernissage: Sonntag, 24. März, 15.00 Uhr

 

Galerie des Wetzlarer Kunstvereins, „Altes Rathaus“,
Hauser Gasse 17, 35578 Wetzlar

 

Öffnungszeiten: Sa. 11.00-15.00 Uhr, So. 14.00-17.00 Uhr



Drei Frauen, ganz unterschiedliche Künstlerinnen, haben sich zusammengetan und stellen gemeinsam ihre Arbeiten vor.

Das spannende miteinander eines interessanten Trios.

 

Bärbel Ringenberg fasziniert die Vielfältigkeit der Natur, ihre Überlebensstrategie, Jahreszeiten, ihre Farben und Formen.

 

Ihr Fokus richtet sich auf die ständigen Veränderungen und Erneuerung der Natur. Das gibt Hoffnung. Spontanität und Neugier im Umgang mit verschiedenen Materialien (Papier, Leinwand, Holzkörper) und Techniken sind Basis der künstlerischen Arbeit Bärbel Ringenbergs.

 

Die Werke entstehen nicht unbedingt geplant, sondern entwickeln sich oft im Prozess. Dies führt zu spannenden und überraschenden Ergebnissen.

 

 

Claudia Hartmann zeichnet seit 2016. Sie nutzt unter anderem Ölpastellkreide und Acryl.

 

Ihre erste Ausstellung hatte sie 2016 im Café "Crumble“ in Frankfurt-Bockenheim. Mehrere Jahre war sie Mitausstellerin im Atelier „Trashland“ während des Designparcours Frankfurt-Höchst und bei „The Haunted House of Gallus“, bei be-poet im Gallus.

 

Im Wetzlarer Kunstverein stellte sie bereits 2022 gemeinsam mit dem Zeichner Thomas Wörsdörfer aus.



Neda Habibi hatte ihr Debüt in der Galerie in der Raumwerkstatt.
Die Iranerin (Jahrgang 1988) zeigte einen Querschnitt ihrer Arbeiten, der ihren Blick auf die Welt, speziell die Natur, widerspiegelte. Auffallend waren speziell die Monotoypien.

 

Habibi hat einen Bachelor in Betriebswirtschaft, aber ihre Liebe gilt der Malerei, was schließlich zu einem akademischen Studium führte. Doch dann entschied sie, nach Deutschland zu gehen und ein neues Leben zu beginnen, in dem die Kunst eine große Rolle spielt.

 

2019 nahm sie an einer Gruppenausstellung in der Galerie „Weserkunst“ in Berlin-Neukölln teil. 


Habibi nutzt verschiedene Maltechniken, so Bleistift, Kohle, Acryl, Ölfarbe, Monodruck und Textur. Neben realistischen Werken sind ihre Gefühle ein wichtiges Thema. Zurzeit studiert Neda Habibi an der Freien Akademie für Malerei und Grafik in Düsseldorf.



Gerstberger stellt aus

 

"Standpunkt" ist der Titel einer Ausstellung unseres Mitglieds Valentin Gerstberger.

 

Eröffnet wird sie am Freitag, 12. April, um 18 Uhr im Neuen Rathaus in Wetzlar.

 

Zu sehen sind Arbeiten in unterschiedlichen Formaten und Techniken.



18. Februar bis 17. März 2024

 

Karl-August Sarges & Rainer Packeiser - Malerei / Collage / Installation

 

Vernissage:

Sonntag, 18. Februar, 15.00 Uhr in der Galerie des Wetzlarer Kunstvereins, „Altes Rathaus“, Hauser Gasse 17, 35578 Wetzlar.


Die geänderte Öffnungszeiten der Galerie sind: 

Samstags von 11.00 - 15.00 Uhr und Sonntags von 14.00 - 17.00 Uhr.

 

Der Tango übt auf Reiner Packeiser eine besondere Faszination aus. Ihr spürt er in seinen Arbeiten nach. Der Künstler sagt über seine Arbeiten: „Ich male Licht. So, dass sich die Formen aus dem Licht entwickeln und darin auflösen. Auf diese Weise erzählt das Licht seine Geschichte.“

 

Die Ausstellung im Wetzlarer Kunstverein konzentriert sich auf eben diese Tango-Motive. 


Reiner Packeiser zeigt neue Malerei mit Grafitpulver und Kohle auf Bütten, entstanden sind die Zeichnungen zwischen den Jahren 2022 bis 2024.


Zweiter im Bunde dieser Ausstellung ist Karl-August Sarges, der sich künstlerisch der Collage und Installation verschrieben hat.


Karl-August Sarges
sagt dazu: „Für die Collagen habe ich nur ältere Arbeiten von mir verwendet, bei denen vorwiegend Landschaften und Gebäude als Motiv dienen. Die Installationen bestehen aus früheren Holzschnitten, in Teile geschnitten und wieder - ähnlich wie bei einer Collage - in eine neue Einheit zusammengefügt.“