Sergej Oster, Look!, Digitale Grafik, 2025
LOOK!
Stadtgalerie Wetzlar
Arbeiten von Künstlerinnen & Künstlern
des Wetzlarer Kunstvereins
29. Mai bis 12. Juli 2026
VERNISSAGE:
Freitag, den 29. Mai, um 18:00 Uhr,
Stadtgalerie, Bahnhofstrasse 6, 35576 Wetzlar
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch und Freitag 12 bis 18 Uhr
Donnerstag 10 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag 10 bis 15 Uhr
Begrüßung: Kulturdezernent Jörg Kratkey
Grußwort: Martin Lüpkes, Vorsitzender des Wetzlarer Kunstvereins
Kunsthistorische Einführung: Anna-Lena Fischer
Musikalisches Rahmenprogramm: TRIO ETM
Die Vernissage bildet zugleich den feierlichen Auftakt der "Nacht der Galerien & Museen" mit zahlreichen Kunststationen im gesamten Stadtgebiet. Weitere Informationen sowie das vollständige Abendprogramm finden sie im Veranstaltungskalender der Stadt Wetzlar.
FINISSAGE:
12. Juli 2026, 12:00 Uhr. Grußworte: Vorsitzender des Wetzlarer Kunstvereins Martin Lüpkes & Leiterin der Stadtgalerie Nikolett Simon
Volker Kusterer, o. T., Fotografie
„Look!“ - So ist die Jahresausstellung des Wetzlarer Kunstvereins betitelt. Eine Schau der Vielfalt im Rahmen des Wetzlarer Optik-Jahres. Dabei ist jedem freigestellt, wie er/sie dieses Thema angeht. Es gibt also viele Wege, sich der Sache anzunähern. Welchen die Teilnehmenden gehen? Nun, das kann man ab dem 29. Mai überprüfen. Die Jahresausstellung wird um 18 Uhr in der Stadtgalerie eröffnet und ist zugleich der Auftakt für die lange Nacht der Galerien und Museen.
Martin Lüpkes, o. T., Fotografie
Hans Basler hat dieses Portrait von Germaine Krull 1922 gemacht.
Nachlass Germaine Krull, Museum Folkwang, Essen
GERMAINE KRULL
CHIEN FOU
FOTOGRAFIN UND AUTORIN
Stadtmuseum Wetzlar
23. 05. - 27. 09. 2026
und Kunstverein Wetzlar e. V.
vom 23. 05. - 23. 08. 2026
Sonderausstellung der Städtischen Museen Wetzlar und des Wetzlarer Kunstvereins e. V. in Kooperation mit dem Folkwangmuseum Essen.
Der Wetzlarer Kunstverein zeigt in Kooperation mit den Städtischen Museen Wetzlar und im Rahmen des Themenjahres zur Optik eine Ausstellung über die bekannte Fotografin und Autorin Germaine Krull, die in den letzten Lebensjahren, vermittelt durch ihre Schwester Berthe, in Wetzlar lebte.
Die Ausstellung wurde vom Museum Folkwang in Essen erarbeitet, wo sich seit 1995 auch der Nachlass Krulls befindet. Von dort kommt sie nun, angepasst an die Ausstellungsräume der beiden Stationen Stadtmuseum und Kunstverein, nach Wetzlar.
ERÖFFNUNG IST AM 22. MAI, UM 18:00 UHR
Grußworte
- Jörg Kratkey, Kulturdezernent der Stadt Wetzlar
- Martin Lüpkes, Vorsitzender des Wetzlarer Kunstvereins e. V.
- Dr. Hans-Jürgen Lechtreck, Stellv. Direktor und Künstlerischer Koordinator, Museum Folkwang Essen
Einführung
- Petra Steinhardt, Museum Folkwang Essen, Fotografische Sammlung, Ausstellungskuratorin
- Kerstin Meincke, Akademische Rätin, Universität Duisburg/Essen, Ausstellungskuratorin
Epilog
- Dr. Anja Eichler, Leiterin der Städtischen Museen Wetzlar
Musikalische Umrahmung
- Gentlemen Jazz Duo
Stefan Koch, Tenorsaxophon / Samuel Bos, Gitarre
Zu sehen ist die Ausstellung im Stadtmuseum Wetzlar vom 23. 05. bis 27. 09. 2026
und im Kunstverein Wetzlar e. V. vom 23. 05. - 23. 08. 2026
Weitere Infos finden Sie in der Einladung und im Ausstellungsprogramm:
Diese Aufnahme vom Eiffelturm zählt zu den Ikonen der Fotografie.
Nachlass Germaine Krull, Museum Folkwang, Essen
Germaines Krulls Portrait von Jean Cocteau (1929).
Nachlass Germaine Krull, Museum Folkwang, Essen
19. April bis 17. Mai 2026
Claudia Grünig
„The pure truth“
Inszenierte Fotografie
Vernissage: Sonntag, 19. April, 15.00 Uhr, in der Galerie, Hauser Gasse 17.
Gespräch mit der Künstlerin:
Martin Lüpkes (1. Vors. WKV)
Grußwort:
Jörg Kratkey (Kulturdezernent der Stadt Wetzlar)
In inszenierten Fotografien verbindet Grünig gegensätzliche Elemente der Wirklichkeit und nutzt deren realen Fragmente als Ausgangspunkt neuer Bildkompositionen. So entstehen surreale Welten, in denen Vertrautes neu angeordnet wird.
Mit spielerischer Leichtigkeit gelingt es der Künstlerin, „erfundene Fotografien“ zu schaffen, die den Betrachter einladen, gewohnte Sehweisen zu
hinterfragen – und ihren „wahren Lügen“ zu glauben.
(Text Elke Peters)
15. März bis 12. April
Malerei von Heike Jeschonnek
Vernissage: 15. März, um 15 Uhr, in der Galerie im Alten Rathaus, Hauser Gasse 17.
Gespräch mit der Künstlerin und dem Künstler: Martin Lüpkes (1. Vors. WKV)
Öffnungszeiten: Sa. 11-15 Uhr und So 14-17 Uhr
Jeschonnek arbeitet mit einer einzigartigen Kombination aus Paraffin, Öl und Farbe auf Papier und Leinwand. In einem aufwendigen Prozess ritzt sie mit Messer oder Skalpell Linien in erkaltetes Wachs, füllt die Spalten mit Farbe und trägt Schicht um Schicht neues Wachs auf. So entstehen Werke von feiner Transparenz und symbolischer Tiefe.
Oft verbinden sich in ihnen architektonische Motive, surreale Anklänge und gesellschaftliche Themen. Gerne zeigt sie die Berliner Architekturgeschichte in neuem Licht, thematisiert in Arbeiten wie „Ich bin zwei Betonmischer“ und „Ich bin zwei Portainer“ die Spannungen zwischen Hoffnung und Resignation angesichts globaler Krisen oder das fragile Gleichgewicht einer überforderten Welt.
Neben derlei politisch aufgeladenen Arbeiten zeigt Jeschonnek Stillleben von berührender Schönheit: zarte Pflanzenporträts, leuchtende Blumenbouquets und detailreiche Darstellungen von Bienen und Blüten. In ihnen offenbart sich ihre tiefe Wertschätzung für die Natur.
Als ein märchenhaftes „Fabulieren auf Tatsachenbasis“ hat Christoph Tannert diese Kunst bezeichnet. Arbeiten von Heike Jeschonnek befinden sich im Deutschen Bundestag und in der Kunstsammlung im Willy-Brandt-Haus.
8. Februar bis 8. März 2026
Alexandra Bube & Walter Schwab
„Flüchtigkeiten“ - Malerei und Fotografie
Vernissage: Sonntag, 8. Februar, 15 Uhr
Gespräch mit der Künstlerin und dem Künstler:
Martin Lüpkes (1. Vors. WKV)
Grußwort: Stadtrat Jörg Kratkey
Fotografieren ist eine Transformation, sagt Walter Schwab.
Vom Motiv zum Bild des Motivs, von der realen Welt aus Raum und Zeit in die Welt der Bilder. Und diese besitzen - durch die Kamera losgelöst von den ursprünglichen, flüchtigen Dingen und Erscheinungen - eine neue, eigenständige Realität, die verändert oder mit digitalen Mitteln völlig neu gestaltet werden kann.
Walter Schwab (Studium Fotografie, Fototechnik) fertigt mal experimentelle, mal schnörkellos sachliche Bilder, nutzt diese aber auch als Bausteine für Bildkompositionen aus mehreren Aufnahmen. Bei den Werken dieser Ausstellung liegt der Fokus auf der grafischen Wirkung. Es geht nicht um inhaltliche Verkündigungen, sondern um Seherlebnisse. Um das Spiel mit Licht und Schatten, Form und Farbe.
Im Fokus von Alexandra Bube steht die Leidenschaft, sich mit Natur zu umgeben.
Und dort Beobachtungen aufzunehmen, die als schnelle Zeichnung mit Stift auf Papier oder mit dem Pinsel auf Leinwand übertragen werden.
Hierbei geht es nicht um das akkurate Abbild des Gesehenen, sondern vielmehr um das Einfangen von flüchtigen Begegnungen und Momentaufnahmen.
Es entstehen Bildkompositionen mit dynamischen Konturen, Formen und Farbflächen, die die gewohnte Realität verfremden und die eigene Fantasie anregen.
"Neue Mainzer Straße in Frankfurt am Main", Acryl/Lw, 60 x 80 cm, 2025
16. November bis 14. Dezember 2025
Anke Rische
"Stadtlandschaft"
Vernissage: Sonntag, 16. November, 15.00 Uhr
Gespräch mit der Künstlerin: Martin Lüpkes (1. Vors. WKV)
Grußworte: Jörg Kratkey, Kulturdezernent der Stadt Wetzlar
"Stadtlandschaft" heißt die Ausstellung von Anke Rische, zu deren Eröffnung der Kunstverein für Sonntag, 16. November, um 15 Uhr in seine Galerie im Alten Rathaus, Hauser Gasse 17, einlädt.
Zu sehen sind Arbeiten in verschiedenen Techniken.
Die Diplom-Malerin/Grafikerin hat in Dresden an der Hochschule für Bildende Künste studiert und war Meisterschülerin bei Claus Weidensdorfer und Max Uhlig. Weitere Lehrer bis zum Diplom waren
Siegfried Klotz, Elke Hopfe, Günther Hornig und Horst Hirsig.
Rische: "Seit Beendigung meines Studiums lebe ich wieder in meiner Heimatstadt Berlin. Die Großstadt hat mir viele Motive und Eindrücke
für mein künstlerisches Thema ,Stadtlandschaft' gegeben... Das Stadtthema begleitet mich weiterhin in meiner Arbeit und es entstehen hierzu Acrylbilder, Collagen und Tuschezeichnungen."
"Historischer Brunnen in Wetzlar", Tuschepinselzeichnung, 9 x 13 cm, 2025
"Historische Altstadt im Sonnenlicht (Wetzlar)", Collage, 21 x 30 cm, 2025
Roderich Helmer, „Leichter Traum in Erinnerung des Gemäldes“, Polychromos auf Papier
Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit von Gaby Klier und Roderich Helmer ist ein Gemälde von Max Ernst mit dem Titel, der auch Titel dieser Ausstellung ist: „Einkleidung der Braut“.
Die beiden Kunstschaffenden sagen dazu:
„Irritierend finden wir den Widerspruch zwischen Titel und dem, was man im Bild sieht: Wird die Braut wirklich angekleidet? Auch die Darstellung der merkwürdigen Mischwesen, mal Mensch, mal Tier, mal Mann mal Frau und Maltechnik ist auffällig, eben surrealistisch.“
Daran entzündeten sich Ideen und Assoziationen, und schnell kam der Wunsch auf, wie im Studium zusammenzuarbeiten.
„Unsere Diskussionen über das Verhältnis der Geschlechter, ob und wie viele davon es gibt und wie man Institutionen wie die Ehe sehen kann, sollen sich in den ausgestellten Werken ausdrücken.“
19. Oktober bis 9. November 2025
Gaby Klier & Roderich Helmer
„Einkleidung der Braut“
Multimedia-Projekt nach einem Bild von Max Ernst
Vernissage:
Sonntag, 19. Oktober, 15.00 Uhr
Gespräch mit der Künstlerin und dem Künstler:
Martin Lüpkes (1. Vors. WKV)
Grußworte:
- Jörg Kratkey, Kulturdezernent der Stadt Wetzlar und
- Dr. Hajo Eickhoff, Kulturhistoriker, Autor, Philosoph
Gaby Klier, "Kimono", Frottage/Tusche
"Enfilade" - Tusche auf Papier, 70 x 100 cm, 2025
Slava Seidel liebt die spontane, lebendige Technik des Malens ohne Vorzeichnung
"Ich beginne eine Bildgeschichte gerne ohne einen ausgeklügelten Plan, sondern mit einer Idee, einem Impuls, der mich überzeugt. Ich bevorzuge den Dialog mit dem Bild. Im Laufe seiner Entwicklung führt es manchmal zu einer Veränderung der Handlung, die mich überraschen kann. Diese Herangehensweise ermöglicht es mir, die Dynamik und den Fluss der kreativen Energie zu erhalten, wodurch jedes Werk zu einer einzigartigen Entdeckungsreise wird."
31. August - 12. Oktober 2025
Slava Seidel
"Art on paper" verschiedene Techniken
Vernissage:
Sonntag, 31. August, 15 Uhr.
Öffnungszeiten:
Sa. 11-15 Uhr und So 14-17 Uhr
Schlicht "Art on Paper", Kunst auf Papier, hat Slava Seidel ihrer Ausstellung als Titel gegeben. Die Arbeiten der Wetzlarer Künstlerin sind vom 31. August bis 12. Oktober in der Galerie des Wetzlarer Kunstvereins, Hauser Gasse 17, zu sehen.
Jede Zeichnung und jedes Gemälde hat Papier als Grundlage, auch wenn man es nicht immer sofort sieht. Ob sichtbar oder nicht: Papier bleibt das verbindende Element, das die Vielfalt und die Tiefe künstlerischen Schaffens ermöglicht.
Ihre Malerei und Zeichnungen werden manchmal inspiriert durch Fehler, Kamerastörungen und die flüchtigen Momente des Alltags.
Durch das Verweben von fragmentierten Erinnerungen und visuellen Störungen zu einer neuen, kohärenten Erzählung erforschen diese Arbeiten die Grenzen zwischen Realität und Fiktion.
Am kommenden Samstag, 16. August 2025, startet mit der Vernissage ab 11 Uhr eine neue Ausstellung in der Galerie des Wetzlarer Kunstvereins im Alten Rathaus in der Hauser Gasse - der Sommersalon.
Das Format des Sommersalons ist neu für den Verein. In den letzten drei Jahren präsentierten wir ähnliche Ausstellungen zum Jahresende, und nachdem dies sehr erfolgreich war, nutzen wir nun die kurze Sommerpause, um sie mit diesem Projekt auf spannende Art und Weise zu verkürzen.
Wir präsentieren unseren Besucherinnen und Besuchern damit einen vielfältigen Querschnitt unseres aktuellen Schaffens.
Dabei sind langjährige Mitglieder genauso vertreten wie neu in den Verein eingetretene Künstlerinnen und Künstler, die ihre Arbeiten zum ersten Mal hier präsentieren. Das Publikum erwartet damit ein spannender Mix interessanter Arbeiten von Malerei, Zeichnungen und Skulpturen bis zur Fotografie.
Der Salon wird von ca. 25 Künstlerinnen und Künstlern des Kunstvereins bestritten. Bedingung für die Teilnahme ist, dass keine der jeweils maximal zwei Arbeiten älter als ein Jahr ist.
Der Eintritt ist frei, und wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher.
„Schottische Ruine“ - Foto: Jochen Seelhammer
22. Juni bis 27. Juli 2025
Max Stiller
RAUMKONZEPTE - Ölmalerei, digitale Handzeichnung
Vernissage: Sonntag, 22. Juni, 15.00 Uhr
Galerie des Wetzlarer Kunstvereins
„Altes Rathaus“, Hauser Gasse 17, 35578 Wetzlar
Öffnungszeiten:
Sa. 11.00-15.00 Uhr und So. 14.00-17.00 Uhr
Das zentrale Thema in den Arbeiten von Max Stiller ist die Verknüpfung von Räumen. Unter Zuhilfenahme eines sehr strengen Vokabulars entwickelt er einen eigenen Bildsprachendialekt. Er nennt ihn, ausgehend von der Systematik der Bild- und Raumzerlegung, trigonometrischer Kubismus.
Mit dem Dreieck als zentralem Element zielt das Sujet seines raumgeometrischen Werkes in erster Linie auf die Art der Darstellung. Es ist unabhängig sowohl vom Motiv als auch von der Farbe; dennoch sind eindeutige Schwerpunkte vorhanden. Der konzeptionelle Grundgedanke ist ungegenständlicher Art, doch gibt es auch Exkursionen in die Gegenständlichkeit.
Wie im Kubismus der Klassischen Moderne geht es um die Zerlegung der Körper (Objekte) in bzw. ihre Reduzierung auf geometrische Formen. Darüber hinaus, und das primär, umfasst seine Arbeit die Erforschung neuer räumlicher Darstellungsmöglichkeiten.
Das Hauptmerkmal liegt in der Verbindung von Objekt und umgebenden Raum. „Das Abbild dessen, was wir als gegenständlich wahrnehmen, ist in Wirklichkeit eine Zusammenfügung von ungegenständlichen Formen konkreter Art, die erst in ihrer Summe in unserer Assoziation eine Vorstellung visueller Wirklichkeit ergeben.“
„Freie Skulptur“ - Foto: Jochen Seelhammer
„Kataklastische Komposition No. 7“ - Foto: Jochen Seelhammer
Max Stiller, geboren am Niederrhein (Neuss) und aufgewachsen in Norddeutschland (Cuxhaven), lebt und arbeitet in Köln. Seine Werke befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen. Er ist Mitglied nationaler wie internationaler Künstlerverbände.
Weitere Infos unter: www.maxstiller.de
Jim Avignon - 16. Mai bis 15. Juni 2025
Unikate aus seinem Buch „a pocket full of rainbows“
Vernissage: Freitag, 16. Mai, 19.30 Uhr
Öffnungszeiten: Sa. 11 bis 15 Uhr, So. 14 bis 17 Uhr
18 bis 24 Uhr: Nacht der Galerien & Museen
Die lange Nacht beginnt um 18 Uhr mit der Vernissage der Jahresausstellung des Kunstvereins zum Thema „Grün“ in der Stadtgalerie, Bahnhofstraße.
Die Ausstellung von Jim Avignon öffnet um 19.30 Uhr im Kunstverein, Hauser Gasse 17. Weitere Arbeiten zeigt die Galerie am Dom.
Der Berliner Künstler Jim Avignon will dem exzentrischen Wesen an sich und dem einiger seiner schillerndsten Protagonisten hinterher spüren. Der/die Exzentriker gilt als nonkonformistisch, kreativ, idealistisch, mit dem Anspruch die Welt zu verbessern.
Immer noch wird darüber gerätselt, was es ist, dass das exzentrische Verhalten begünstigt - zeitweise stand sogar die gute alte Milz (englisch spleen) im Verdacht, diese Neigung auszulösen.
Avignon: „Exzentriker haben uns zu allen Zeiten fasziniert. Indem sie stellvertretend Wünsche und Sehnsüchte ausleben, erinnern sie uns daran wie viel Freiheit wir unnötigerweise verschenken.“
Der Musiker und Pop Art-Künstler Avignon hat ein Buch mit Portraits berühmter Exzentriker herausgebracht, die er nun im Kunstverein zusammen mit kleinen Kurzbiographien ausstellt. Das Leben und Wirken herausragender Persönlichkeiten soll in Wort und Bild beschrieben werden, berühmte Exzentriker winken als Portraits von den Wänden.
Zu Avignons Projekten zählen eine Performance während der Documenta X, in der er außerhalb des offiziellen Ausstellungsprogramms täglich ein neues Bild malte, um es daraufhin wieder zu vernichten, und die Anfertigung eines Gemäldes mit einer Fläche von 2800 m², das anlässlich der Wiedereröffnungsfeier des Berliner Olympiastadions von 132 Sportlern in das Stadion getragen wurde. Ein weiteres bekanntes, öffentlich zugängliches Werk ist ein von ihm bemalter Abschnitt des längsten erhaltenen Berliner Mauerabschnittes, der East Side Gallery.
Ab 2006 fotografiert Kurt neben seiner Arbeit als Schauspieler auf vielen Reisen vor allem florale Motive, die durch digitale Bearbeitung und Kombinationen mit gemalten Farbformen eine neue Dimension erhalten.
15. März bis 11. Mai 2025
Stefan Kurt
„BILDERwelten – WELTENbilder“
Multimedia Vernissagen:
- Samstag, 15. März, 18.00 Uhr, Stadtgalerie, Bahnhofstraße 6
- und um 19.30 Uhr in der Galerie des Wetzlarer Kunstverein
Öffnungszeiten - Galerie des Wetzlarer Kunstverein:
Freitags 14 bis 17 Uhr
Samstags 11 bis 15 Uhr
Sonntags 14 bis 17 Uhr
Öffnungszeiten - Stadtgalerie im Kulturhaus
Dienstag, Mittwoch und Freitag 12 bis 18 Uhr
Donnerstag 10 bis 18 Uhr
Samstag und Sonntag 10 bis 15 Uhr
Montags und an Feiertagen geschlossen
Mit dem Satz „Ich suche nicht, ich finde“ beschreibt Pablo Picasso eine schöpferische Vorgehensweise, die das Unvorhersehbare, das Zufällige zum schöpferischen Prinzip erhebt. Diese Geisteshaltung durchzieht auch das Werk von Stefan Kurt, das von einer tiefen Verbundenheit mit der Natur und der Welt der Farben und Formen geprägt ist.
Die Ausstellung findet in Zusammenarbeit
mit der Stadt Wetzlar statt.
Diese Arbeiten vermitteln eine Art „Leichtigkeit des Seins“.
Seit 2019 tritt die abstrakte Malerei stärker in den Vordergrund.
Inspiriert von der Kunst der Aborigines Australiens und der Geisteshaltung des Zen entstehen "Punktbilder", die durch ihre Einfachheit und Ruhe einen inneren Raum beim Betrachter öffnen.
Und in den mit Ruß gezeichneten "Rauchbildern" hält Kurt die Spuren eines Spiels mit den Elementen Luft und Feuer auf Papier fest und macht so das Zufällige sichtbar.
>> Fotos von den Vernissagen - Fotografin 😊 : tashi_machtsinn
Zum zweiten Mal stellt Stefan Kurt seine Arbeiten in Wetzlar aus – in der Stadtgalerie und im Kunstverein.
Bekannt geworden ist Stefan Kurt aber vor allem als Schauspieler. So war der zweifache Grimme-Preis-Träger in „Der Schattenmann“ zu sehen.
Werner Bischof, „Im Garten des Meiji Tempels“, Tokio 1952
9. Februar - 9. März 2025
Meisterwerke
berühmter
Leica-FOTOGRAFEN
Vernissage:
Sonntag, 9. Februar, 15.00 Uhr
„Mit der Leica und ihren Wechselobjektiven wurde es möglich, Bilder von nie gekannter Lebendigkeit festzuhalten. An die Stelle statischer Aufnahmen mit Plattenkameras traten jetzt
dynamische Bilder. Mit ihr gelang es erstmals spontan, den unwiederbringlichen Augenblick einzufangen“
(Dr. Knut Kühn-Leitz †)
„Mit der Leica und ihren Wechselobjektiven wurde es möglich, Bilder von nie gekannter Lebendigkeit festzuhalten. An die Stelle statischer Aufnahmen mit Plattenkameras traten jetzt dynamische Bilder. Mit ihr gelang es erstmals spontan, den unwiederbringlichen Augenblick einzufangen“ (Dr. Knut Kühn-Leitz †)
Mit der von Ernst Leitz (1871-1956) getroffenen Entscheidung, die von Oskar Barnack entwickelte „Kleinfilmkamera“ - die Leica Leitz-Camera) - mit dem von Max Berek gerechneten Objektiv samt der dazugehörigen Wiedergabegeräte in Serie fertigen zu lassen, sah der Unternehmer vor allem eine Chance, die Arbeitsplätze seiner Mitarbeiter in den Jahren der Depression zu erhalten.
Er ahnte weder, dass das neue Kleinbildsystem einmal zum bedeutendsten Geschäftszweig der Optischen Werke werden sollte, noch, dass das „Leica Format“ von 24 x 36 mm zur weltweit anerkannten Norm als Kleinbildfilm und zum am weitesten verbreiteten und am häufigsten benutzten Aufnahmematerial werden würde.
Von keiner anderen Kamera wurde die Fotografie so nachhaltig beeinflusst wie von der Leica, die in diesem Jahr 100. Geburtstag feiert. Die durch sie ermöglichte dynamische Live-Fotografie prägt den modernen Foto-Journalismus bis heute.
Die Sammlung von Dr. Knut Kühn-Leitz enthält Meisterwerke, etwa von berühmten Fotografen wie Henri Cartier-Bresson, Werner Bischof, René Burri, Barbara Klemm, Robert Lebeck und Erich Salomon.
Der Wetzlarer Kunstverein zeigt eine kleine Auswahl.
Öffnungszeiten:
samstags 11 bis 15 Uhr,
sonntags 14 bis 17 Uhr und wegen des großen Interesses
freitags 14 bis 18 Uhr sowie nach Absprache, Anmeldung unter:
[email protected].
Die Ausstellung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Ernst Leitz Stiftung.
