Paris – im Blick von Fotografinnen in den 1920/30er Jahren – Germaine Krull im Kontext ihrer Zeitgenossen
Am kommenden Freitag, dem 12. Juni 2026, um 18 Uhr im Stadtmuseum Wetzlar, Lottestraße 8-10, findet der erste Vortrag zu Germaine Krull statt. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung zu Germaine Krull spricht die Ausstellungskuratorin Petra Steinhardt vom Museum Folkwang, Essen zum Thema.
Steinhardt beleuchtet, ausgehend vom fotografischen Werk und geschriebenen Texten von Germaine Krull in den zwanziger und dreißiger Jahren in Paris, ihre Stellung im Kreis von renommierten Fotografinnen wie Aenne Biermann, Ilse Bing, Annelise Kretschmer, Florence Henri oder der Amerikanerin Berenice Abott.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und laden herzlich zur Veranstaltung ein!
Liebe Mitglieder,
der fünfte Jour fixe des Jahres steht vor der Tür, und wir laden herzlich dazu ein. Wir treffen uns am Mittwoch, 3. Juni, um 18 Uhr im Saal neben unserer Galerie in der Hauser Gasse.
Auf der Tagesordnung stehen
1. Film(e) von Joris Ivens, dem Weggefährten und Ehemann von Germaine Krull
2. Beiprogramm Krull-Ausstellung (Vorträge, Workshops, Führungen usw.)
3. Nachlese Jahresausstellung LOOK!
4. Dies&das - Gespräche
Herzliche Grüße - Martin Lüpkes
Letzter Ausstellungstag:
Die phantastische Welt von Claudia Grünig - Letzte Möglichkeit, sich darin zu vertiefen
"Fragile Situationen und wie sich die Menschen darin verhalten. Was alles in allem den Reiz dieser Arbeiten ausmacht, ist, dass da ein Stelldichein der Dinge, Orte, Ereignisse stattfindet, die Realität sind, aber im Zusammenspiel durchaus surreale Züge haben und den Betrachter zwar verunsichern, aber stets überraschen“ hieß es am 24. April in der Wetzlarer Neuen Zeitung zu den Arbeiten der Künstlerin.
Am 16. und 17. Mai wird ihre Ausstellung nun zum letzten Mal in der unserer Galerie geöffnet sein.
Wir freuen uns, dass am Sonntag die Künstlerin selbst anwesend sein wird und alle Fragen zu ihren außergewöhnlichen Inszenierungen beantworten wird.
Liebe Mitglieder,
der vierte Jour fixe des Jahres steht vor der Tür, und wir laden herzlich dazu ein. Wir treffen uns am Mittwoch, 6. Mai, um 18 Uhr im Saal neben unserer Galerie in der Hauser Gasse.
Auf der Tagesordnung stehen
1. Infos zur Germaine-Krull-Ausstellung (Präsentation ML)
- Organisatorisches, Aufsichten (Stand der Anmeldungen)
- Dimensionen/Inhalte des Ausstellungsprojektes
- Biographie der Fotografin und Autorin
- Bedeutung Krulls für die Fotografiegeschichte: Neues Sehen und mehr
2. Letzte Infos zur Jahresausstellung und Organisation der Nacht der Galerien und Museen
3. Dies&das - Gespräche
Danke für die bisherigen Anmeldungen für die Übernahme der Aufsichten. Wir freuen uns sehr auf weitere Eintragungen.
Herzliche Grüße - Martin Lüpkes
Anne Held bietet den zweiten Workshop des Jahres an. Die Infos dazu:
Thema
Zeichnen mit Kohle
Inhalt
Das Zeichnen mit Kohle bietet uns die Möglichkeit, dem Hell:Dunkel unserer Wahrnehmung nachzugehen.
Anders als mit Farbe (Farbton) konzentrieren wir uns hierbei auf dieTonwerte der Darstellung (siehe Schwarz-Weiß-Foto).
Material
Zeichenkohle (keine Kreide) dick und dünn
Knet-Radiergummi, kleine kantige Radiergummis
Ingres-Papiere (Weiß und helle Töne)
Fixativ
Wird von Anne besorgt.
— Krepp-Klebeband
— Zeichenbrett (50 x 60 cm)
— Schutzkleidung (es macht wirklich Dreck)
— Baumwoll-Lappen
— Material zum Reinigen des Arbeitsplatzes und der Hände
— eigene Schwarz-Weiß-Fotos DIN A 4 mit starkem Hell-Dunkel
(Anne bringt welche mit.)
Termin
2. und 3. Mai - 10:00 bis 16: Uhr
Ort
vhs Büblingshausen (Unter dem Ahorn/Rentmeisterweg - gegenüber des alten Sportplatzes und der Feuerwehrwache)
Gebühr, Verpflegung
60 € plus Materialkosten je nach Zahl der Teilnehmerinnen/Teilnehmer, Selbstverpflegung
Anmeldung
Bitte bis 28. April per Mail an [email protected]
ACHTUNG: Der Workshop findet nur bei trockener Witterung statt, da draußen gezeichnet wird.
Liebe Mitglieder,
wir laden herzlich zum nächsten Jour fixe ein, der am Mittwoch, 1. April, stattfinden wird.
Wir treffen uns ab 18 Uhr im Sitzungssaal im Alten Rathaus.
Die vorläufige Tagesordnung:
- Angelika Nette wird die Gruppe der „Künstler*innen für Menschenrechte“ vorstellen.
- Germaine-Krull-Ausstellung: Aktueller Stand der Vorbereitung (Begleitprogramm, Aufsichten inkl. Information zur Nuudel-Abfrage)
- Aktuelles (Abgabe Arbeiten Jahresausstellung u.a.)
- Gespräche
Wir freuen uns auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer!
Herzliche Grüße - Martin Lüpkes
Heike Jeschonnek vor einigen Pflanzenbildnissen.
"Waschbär 2"
Filigrane Zeichnungen in Wachs geschrieben
Heike Jeschonnek stellt im Wetzlarer Kunstverein aus
Es ist ein Wechselbad der Gefühle: hier die Natur in vielfältiger Form, dort die Tristesse moderner, manchmal brutaler Stadtarchitektur. Mal ist der Betrachter nah dran, auch emotional, mal geht er innerlich auf Distanz. Vielschichtig ist die Kunst von Heike Jeschonnek, zu sehen bis 12. April im Kunstverein. Vielschichtig meint nicht nur die Themen, sondern im Wortsinn die Technik der Berliner Künstlerin. Im Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden Martin Lüpkes erfuhr man mehr.
Der Bildträger, sei es Papier, Pappe, Holz oder Leinwand, wird mit Paraffin beschichtet. In das Paraffin ritzt sie mit dem Messer eine Zeichnung, reibt in die Ritzen wie bei einer Radierung Acrylfarbe. Die überflüssige Farbe wird wieder abgekratzt, so sind nur die Ritzen mit Farbe versehen, es bleibt die Zeichnung. Bis zu 20-mal erfolgt dieser Vorgang. Am Ende ist das Bild plastisch, wirkt dank der vielen Schichten wie ein Relief. In die teilweise sehr erhabenen Stellen zieht die Künstlerin mit dem Messer immer wieder Linien nach, formt durch Abkratzen Konturen, schafft Werke mit fremd bis vertraut wirkenden Szenerien, filigrane, poetische Bildnisse.
Das Material Paraffin/Wachs biete ihr viele Möglichkeiten, sagt sie. Auf der einen Seite könne sie Stellen, die ihr nicht gefallen, wieder mit Wachs „bereinigen“. Zum anderen könne sie sich darin sehr gut ausdrücken, wenn es um die Verletzlichkeit von Natur, Architektur, Kultur geht. Jeschonnek beschäftigt sich intensiv mit der Darstellung von Natur sowie deren Verhältnis zur „gebauten Zivilisation“ im urbanen Raum mit Häuserschluchten und Hochhaussiedlungen. Und ja, so die Künstlerin, für die Großstädterin Jeschonnek seien die Natur und ihr Häuschen in Neuruppin, auf dem Land, ein Ausgleich, eine Gegenwelt.
Jeschonneks Bildträger sind eine Bühne, auf der sie die Objekte oder Lebewesen agieren lässt. Sie nennt die Bauwerke gefühlte Architektur, sie seien wie die Pflanzen und Tiere nicht realistisch, sondern hätten surreale Elemente. Die Architektur sei kein Abbild von Realität, sondern erfundene Realität. So oder so: Sie wolle immer eine Geschichte erzählen, das sei quasi die Klammer für Natur- und Stadtbilder.
Viele Naturbilder entstanden in ihrem Garten. Natur sei die Möglichkeit, sich mit der Welt und mit dem Sein zu verbinden, was in der Natur besser funktioniere als in der Stadt. Jeschonnek plädiert für mehr Verbundenheit, mehr Miteinander von Mensch zu Mensch, aber vor allen Dingen mit der Natur, „denn die hat es, glaube ich, wirklich nötig“.
Nötig ist derzeit auch, sich für die Freiheit von Kunst und Kultur einzusetzen. Das tat Kulturdezernent Jörg Kratkey (SPD). Er nutzte die Gelegenheit zum Lob für die Arbeit des Kunstvereins, aber auch für ein Plädoyer für Kunstfreiheit. Er kritisierte Kulturstaatsminister Weimer in Sachen Buchhandlungspreis und warnte davor, dass, insbesondere wenn man in der Parteienlandschaft nach ganz links und ganz rechts schaue, in die Kultur einschränkend eingegriffen wird. Es sei wichtig, die Freiheit der Kunst, der Kultur zu bewahren. Dem konnte Vorsitzender Lüpkes nur zustimmen: Der Kunstverein stehe für Freiheit der Kunst und für Vielfalt.
Die Ausstellung ist bis 12. April im Kunstverein, Hauser Gasse 17, zu sehen.
Öffnungszeiten: Samstag 11 bis 15 Uhr, Sonntag 14 bis 17 Uhr.
"Biene auf Hortensie 3"
"Bauhaus 2"
Liebe Mitglieder,
Matthias Wenger wird den ersten Workshop in diesem Jahr durchführen:
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Thema
Porträtzeichnen
Inhalt
Gesichter zeichnen ist nicht schwer. Es gibt viele Methoden. Da wir schwarz-weiß arbeiten, ist die Vorlage besonders wichtig. Sie muss markant sein. Bitte nicht unscharf und auf jeden Fall mit Kontrasten/Schatten.
Bringt am besten mehrere mit. Sie kann auch aus dem Handy oder Laptop sein, denn sie wird ggf. vergrößert.
Material
Festes Papier in mind. DIN A4, Bleistifte, dunkle Buntstifte, evtl. auch Kohle, Fineliner, Radiergummi, Spitzer und ein langes Lineal
Termin
11. April - 14 bis 18 Uhr - und 12. April - 10 bis 14 Uhr
Ort
vhs Büblingshausen (Unter dem Ahorn/Rentmeisterweg - gegenüber des alten Sportplatzes und der Feuerwehrwache)
Gebühr, Verpflegung
40 € pro Tag, Selbstverpflegung
Anmeldung
Bitte bis 9. April per Mail an [email protected]
Liebe Mitglieder,
wir laden zum ersten KUNSTGESPRÄCH in diesem Jahr ein.
Dr. Susanne Ließegang wird „DAS PHÄNOMEN GERHARD RICHTER“ vorstellen.
Sie schreibt dazu:
„Die Malerei beschäftigt sich wie keine andere Kunstart mit dem Schein.“ Gerhard Richter, 1977
Gerhard Richter führt seit 2010 ununterbrochen die internationale Rankingliste der bildenden Kunst an und gerade ist seine vielbeachtete Retrospektive in der Fondation Louis Vuiltton in Paris zu Ende gegangen. Grund genug, gemeinsam genauer hinzuschauen, was er mit seinem Pendeln zwischen Realismus und Abstraktion anbietet, wie er uns die Welt zeigt.
Gemeinsam werden wir in diesem Kunstgespräch seine Aussage: „Ich suche nach unserem Bild, unserem Aussehen und Ansehen und unserer Absicht, verbindlich und total. Wie soll ich es sagen, ich will mir ein Bild machen, von dem was los ist.“ an exemplarischen Bildern auf den Prüfstand unseres Sehens stellen. Denn für Richter ist „Das Sehen der entscheidende Akt, der letztlich den Produzenten und den Betrachter gleichstellt“, führt aber gleichzeitig zu einer enormen Herausforderung unseres Denkens, wenn er dem hinzufügt „Alles sehen – nichts begreifen“. Gerne möchte ich mit Ihnen diese Herausforderung annehmen.
Susanne Ließegang
Die Daten zum Gespräch:
- Termin: 12. März 2026, 19:00 Uhr. - Ort: Schnitzlersche Buchhandlung in Wetzlar, Weißadlergasse 5.
Damit die Buchhandlung planen kann, bitte anmelden unter [email protected] oder 06441 - 47759.
Wetzlarer Kunstverein e.V. - JAHRESBERICHT 2025
1. Ausstellungen
2025 war durch ein ambitioniertes Ausstellungsprogramm geprägt. Wir haben in unserer Galerie neun Ausstellungen organisiert, davon vier mit Künstlerinnen und Künstlern des WKV, sechs mit Externen.
Den beispiellosen und furiosen Jahresauftakt lieferten die Meisterwerke berühmter Leica-Fotografen, unterstützt von der Ernst Leitz Stiftung mit den Leihgaben aus der Sammlung Dr. Knut Kühn-Leitz. Die Ausstellung fand Interesse auch bei Besucher*innen aus dem Ausland. Im Marketing wurden wir massiv durch die Leica-AG unterstützt, die per Newsletter und Social Media für die Ausstellung warb. Die Vernissage war legendär gut besucht, selbst im Treppenhaus standen Besucher*innen. Einzige Kritik: Die Ausstellungsdauer war zu kurz. 745 Besucher*innen
Es folgte mit den außergewöhnlichen experimentellen Fotografien von Stefan Kurt eine Doppel-Gemeinschaftsausstellung mit der Stadtgalerie. Ebenfalls viel besucht, nicht nur bei der Doppelvernissage im Kulturhaus und in unserem Haus. 420 Besucher*innen
Anschließend präsentierte in einer vielbeachteten Gemeinschaftsausstellung mit der Galerie am Dom Jim Avignon seine Arbeiten, gleichzeitig unser zweiter Beitrag zur Nacht der Museen und Galerien neben unserer Jahresausstellung. Zeitweise war das Publikumsinteresse so groß, dass wir die Zahl der Besucher*innen nur noch grob schätzen konnten. 744 Besucher*innen
Die Folgeausstellung bestritt Max Stiller mit seinen eindrucksvollen streng komponierten grafisch bestimmten Bildern, die er mit hohem theoretischem Anspruch erarbeitet. Eine externe Bewerbung, die wir gerne angenommen hatten. 120 Besucher*innen
Als neues Format füllte unser Sommersalon mit Arbeiten der kunstschaffenden Mitglieder die Sommerpause. Bedingung war, dass keine Arbeit älter als ein Jahr sein sollte und max. zwei Arbeiten gezeigt werden durften. Das Konzept ging auf, und wir verzeichneten viel Interesse. 153 Besucher*innen
Slava Seidel erfreute uns anschließend mit ihren so spannenden wie außergewöhnlichen Arbeiten, die so viele Geschichten erzählen und fesseln. Ein Highlight dabei war nicht zuletzt das Gespräch mit ihr bei der Vernissage. Die Hasen auf dem Domplatz und noch viel mehr werden in unserer Erinnerung bleiben. 201 Besucher*innen
Die nächste Ausstellung bestritten ebenfalls Mitglieder: Gaby Klier und Roderich Helmer präsentierten ihre künstlerische Interpretation des Bildes „Einkleidung der Braut“ von Max Ernst mit Bildern und Objekten. Eine außergewöhnliche Ausstellung zu einem spannenden Thema, die den Spannungsbogen, den unser Ausstellungsprogramm 2025 bildete, lebendig hielt. 191 Besucher*innen.
Die letzte klassische Ausstellung des Jahres bestritt die Berliner Künstlerin Anke Rische mit farbenfrohen Arbeiten zum Thema Stadtlandschaft. Kurios, dass nahezu gleichzeitig das Thema Stadtbild aktuell politisch diskutiert wurde und sie mit ihren Arbeiten einen farbenfrohen Contrapunkt setzte. Die Ausstellung kam wegen der lokalen Motive insbesondere bei vielen Wetzlarer*innen sehr gut an. 154 Besucher*innen.
Den Schlusspunkt zum Jahresausklang setzten zahlreiche Kunstschaffende aus dem WKV mit dem jetzt schon zur Tradition gewordenen Kunstsalon, bei dem die vielen Besucher*innen Malerei, Zeichnung, Fotografie und Objekte – sehen und kaufen konnten. 284 Besucher*innen
Wir präsentierten den Verein nicht nur im eigenen Haus. Ein Highlight war die viel beachtete und diskutierte Jahresausstellung zum Thema Grün in der Stadtgalerie. Auch nach der sehr gut besuchten Vernissage zum Start der Nacht der Museen und Galerien war der Besuch mit insgesamt mehr als 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern rekordverdächtig gut. 905 Besucher*innen
Insgesamt: Eine eindrucksvolle Ausstellungsbilanz mit einem Highlight nach dem anderen.
2. Workshops
In der VHS fanden mehrere Workshops statt, die Anne Held, Matthias Wenger und Michael Agel leiteten. Themen waren z. B. die Vorbereitung der Jahresausstellung „Grün“, Expressives Zeichnen, Porträtmalerei und Grundlagen der Fotografie. Die Workshops sind nach wie wesentlicher Bestandteil unseres Angebots.
3. Kunstgespräche
In bewährter Manier fanden in Zusammenarbeit mit der Schnitzlerschen Buchhandlung unter der Leitung von Susanne Ließegang drei Kunstgespräche statt, außerdem eins von Martin Lüpkes. Themen waren Höhlenmalerei, die Biennale Venedig 2024, die Verschränkung von Bild und Text sowie die Urbane Fotografie.
4. Jour fixe
Wir führten wie in den Jahren zuvor monatlich Jour fixe durch. Sie erwiesen sich einmal mehr als gut besuchte, anregende Ideenschmieden; wir planten und besprachen Projekte, wir diskutierten, lernten neue Mitglieder kennen, sahen und besprachen Filme rund um Themen zur Kunst. Neu entwickelte sich die Selbst-Vorstellung neuer Mitglieder und ihrer Arbeiten. Einer der Termine fand in der Leica-Welt statt: Wir erlebten eine anregende Führung durch das Archiv. Der Besuch war besser denn je; die Jour fixe sind zum Treffen geworden, die die Lebendigkeit des Vereins an prominenter Stelle spiegeln und neuen Mitgliedern das Ankommen im Verein erleichtern.
5. Umsetzung der Vorschläge der letzten JHV
Die Einladungen erhalten nur noch die Mitglieder in Papierform, die nicht ausschließlich die digitale Einladung bekommen wollen. Ca. 20 Mitglieder haben sich für die digitale Version entschieden. Bei den Ausstellungen steht den Kaufinteressent*innen ein Formular zur Verfügung, auf dem die Kontaktdaten hinterlassen werden müssen. In der Praxis hat sich dieses Verfahren bewährt, allerdings führte die Interessensbekundung nicht immer zum Kauf. Der Beitritt zum ADKV steht noch bevor; allerdings hat der Verband bereits 2025 für unsere Ausstellungen geworben.
6. Dank an die Aktiven und die Sponsoren/Unterstützer
Vielen Dank allen, die 2025 den Verein mit ihrem Engagement unterstützt haben: Thomas Wörsdörfer für die Betreuung der Website und des Facebook-Accounts, Sebastian Rijkers für die Betreuung des Instagram-Accounts, Erhard Waschke und Elisa Metz für die Gestaltung der Plakate und Einladungen, Anne Held, Matthias Wenger und Michael Agel für die Organisation der Workshops, Susanne Ließegang für die Kunstgespräche, Claudia Hartmann für die Aufsichten bei externen Ausstellern und ihre sonstige Hilfe an vielen Stellen. Nicht vergessen möchte ich all diejenigen, die außerdem bei der Organisation der vielen Projekte geholfen haben – dabei natürlich auch allen Künstlerinnen und Künstlern, deren Arbeiten wir ausgestellt haben und die damit das öffentliche Bild des Vereins geprägt haben. Herzlichen Dank auch an die beiden Kuratorinnen der Jahresausstellung, Nikolett Simon und Ulrike Sott, unseren Drucker Frank-Jochen Kranz und unsere Sponsoren, die uns großzügig unterstützen – an erster Stelle die Stadt Wetzlar mit ihrer finanziellen, organisatorischen und ideellen Unterstützung, aber auch dem Kulturförderring, der Leica-AG und anderen.
7. Vorstandsarbeit
Der Vorstand traf sich regelmäßig und im Rhythmus von 4 bis 6 Wochen. Wir haben konstruktiv und einvernehmlich zusammengearbeitet. Ein wesentliches Thema für den Vorstand ist weiter die intensive Vernetzung in der Kulturszene in und rund um Wetzlar. Wir haben in unterschiedlicher Besetzung an diversen Treffen und Veranstaltungen teilgenommen. Die Zusammenarbeit mit der Stadt WZ und dem Kulturförderring ist dabei besonders hervorzuheben. Ich danke allen Vorstandsmitgliedern für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit, aber auch allen Aktiven, die uns unterstützt und zugearbeitet haben.
8. Mitgliederentwicklung
Wir hatten, Stand 31.12.25, 130 Mitglieder. Verstorben ist im letzten Jahr Werner Krauss. Es gab einige wenige Austritte, dafür einige Eintritte, die die Zahl der Austritte kompensiert haben.
Liebe Mitglieder,
wir laden herzlich zum nächsten Jour fixe ein, der am Mittwoch, 4. März, stattfinden wird.
Wir treffen uns ab 18 Uhr im Sitzungssaal im Alten Rathaus.
Bislang gibt es noch niemanden, der sich und/oder seine Arbeiten (oder etwas anderes Interessantes) vorstellt. Wer sich kurzfristig dazu entscheidet, möge sich bitte bis Dienstagabend per Mail oder Telefon melden, damit ich die Technik (Beamer, Notebook …) vorbereiten kann.
Beim April-Treffen (1.4.) wird Angelika Nette die Gruppe der „Künstler*innen für Menschenrechte“ vorstellen.
Die vorläufige Tagesordnung:
Herzliche Grüße - Martin Lüpkes
Hans-Jürgen Hädicke †
Die traurige Nachricht erreichte uns kürzlich: Hans-Jürgen Hädicke ist gestorben. Der Tod dieses stillen Arbeiters an der Kunst verliert die Region einen Künstler, dessen Werke bei aller Zurückhaltung kraftvoll sind, es sind Werke, die nicht laut um Aufmerksamkeit buhlen müssen, sondern die im wahrsten Sinne des Wortes Zeichen setzen. Zeichen, die nach keiner Deutung verlangen, sondern die Wahrnehmung und Empfindsamkeit einfordern. Auch wenn Hans-Jürgen nicht mehr ist: Seine Philosophie und seine Kunst bleiben und wirken nachhaltig.
Liebe Mitglieder,
die Wettervorhersage ist gut, und wir laden herzlich zum ersten Jour fixe des Jahres ein, der am Mittwoch, 4. Februar 2026, 18 Uhr, in unserer Galerie (Saal nebenan) stattfinden wird.
Auf der Tagesordnung stehen:
Herzliche Grüße
Martin Lüpkes
Jahreshauptversammlung 2026 - EINLADUNG
Freitag, 27. Februar 2026, 18:00 Uhr
Die Jahreshauptversammlung wird nicht im Alten Rathaus, sondern in der Stadtgalerie, Bahnhofstraße, 35578 Wetzlar stattfinden.
Tagesordnung
1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
2. Berichte des Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer
3. Aussprache
4. Entlastung des Vorstands
5. Neuwahl des Schatzmeisters/der Schatzmeisterin
6. Projekte/Aktivitäten 2026
- Jahresausstellung „Look!“
- Jahresprogramm 2026
- Workshops
- Jour Fixe
7. Anträge1
8. Verschiedenes
Wir freuen uns auf Ihr/Euer Erscheinen!
Christian Sämann stellt noch bis April 2026 etwa 80 seiner Arbeiten
in der Senioren-Residenz im Philosophenweg in Wetzlar aus.
Zu sehen sind auf vier Etagen Aquarelle, Zeichnungen, Ölbilder und Druckgrafiken zu unterschiedlichsten Themen.
Flusslandschaften faszinieren den Katzenfurter Künstler ebenso ebenso wie Kirchen oder Exponate, die sich mit der Industriekultur der Region befassen, aber auch an Stadtansichten, vor allem von Wetzlar laden zum Betrachten ein.
